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Revitalisierung des Kistner-Geländes

Projektbeschreibung
Startschuss für den Abriss auf dem Kistner-Gelände Bremerhaven
Die Abrissarbeiten laufen auf Hochtouren
Kistner-Gelände im April 2018
Stand der Umbaumaßnahmen auf dem Kistner-Gelände
Abrissarbeiten im Juni 2018

Ein neuer attraktiver Anlaufpunkt in Lehe

Das Gelände vor der Revitalisierung, jpg, 35.5 KB

Das ca. 4,2 ha große Kistner-Gelände im Stadtteil Lehe liegt spätestens seit der Insolvenz des Baugeschäftes H. F. Kistner im Jahre 2005 brach. Es weist mit seiner zentralen, verkehrsgünstigen und landschaftlich reizvollen Lage unmittelbar am Wasser ein exzellentes Entwicklungspotenzial auf. Unweit von der Geeste, direkt am Geeste-Wanderweg und nahe dem Saarpark sowie dem Stadtpark Lehe gelegen, verfügt das Gebiet über hohe Freiraumqualitäten und vielfältige landschaftliche Gegebenheiten.

Das Gelände zwischen Hafenstraße und Geeste wird nunmehr in den kommenden Jahren wiederbelebt. Zentrale Ziele hierbei sind vor allem: die bisherige Abschottung des Kistner-Geländes aufzuheben, das Gebiet als attraktives Stadtquartier für Wohnen, nicht störendes Gewerbe, Einzelhandel, Dienstleistungen und Freizeit in Wert zu setzen und somit das Areal einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dies gilt insbesondere für den Zugang zur Geeste.

Mit dieser Wiedernutzbarmachung und stadtgestalterischen Neuordnung kann die größte verfügbare Potenzialfläche im Kernbereich Lehes durch attraktive und standortadäquate Nutzungen notwendige Impulse für die Stadt- und insbesondere Ortsteilentwicklung setzen.

Vorbereitende bauliche Maßnahmen

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Abbgrenzung des Stadtentwicklungsvorhabens

Hierfür bedarf es allerdings mehrerer vorbereitender baulicher Maßnahmen, die mit dem Einsatz der EFRE-Förderung finanziert werden, um für private Investitionen günstige Ausgangsbedingungen zu schaffen. Hierbei geht es um die Finanzierung von Abrissarbeiten, um Altlastenentsorgung sowie der Kajen-Erneuerung und Schaffung von öffentlichen Freiräumen im Bereich der öffentlicher Flächen. Dies beinhaltet die Neuanlage von wasserseitigen Sicherungsanlagen (Kaje), von Aufenthalts- und Grünflächen sowie die öffentlichen Wegeverbindungen – insbesondere die Fortführung des Geeste-Wanderweges. Des Weiteren ist die Sanierung des denkmalgeschützten Schornsteins – der als Symbol für die kulturhistorische und heimatgeschichtlich bedeutsame Kalksandsteinfabrik erhalten werden soll – Gegenstand des EFRE-Projektes.

Ein Impulsprojekt mit positiven Wechselwirkungen

Ziel dieser Maßnahmen ist es, mit dem integrierten Stadtentwicklungsvorhaben Kistner-Gelände ein sowohl geeignetes als auch wegweisendes Impulsprojekt anzustoßen, das in seiner städte-baulichen Scharnierfunktion auf die benachbarten Siedlungsbereiche ausstrahlen und zu positi-ven Wechselwirkungen mit den Quartiersentwicklungen in den Ortsteilen Klushof, Goethestraße und Mitte-Nord führen wird. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Ortsteil Goethestraße – dem Standort der „Quartiersmeisterei Lehe“, einem weiteren EFRE-Projekt im Programmgebiet –, da nachgerade dieses Stadtviertel mit seinen multikomplexen städtebaulichen und sozioökonomischen Mehrfachproblemlagen wohl den dringendsten Handlungsbedarf innerhalb Bremerhavens aufweist.

Projektdaten

Wirkungsgebiet: Umsetzungsort: Volumen insgesamt (EFRE-Programm): davon nationale öffentliche Mittel: davon EFRE-Mittel:
Stadt Bremen Stadt Bremerhaven 4.060.000 € 2.030.000 € 2.030.000 €

Ansprechpartner:

Frau Maja Pfeifer

Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen
Referat 34

Zweite Schlachtpforte 3, 28195 Bremen

Startschuss für den Abriss auf dem Kistner-Gelände Bremerhaven

Bauschildenthüllung, jpg, 72.7 KB
Bürgermeister Paul Bödeker, Carolin Kountchev und Nils Schnorrenberger (BIS) enthüllen das Bauschild (v.r.n.l.)

Nach zwölf Jahren Brache wurde am 12. Januar 2018 der Startschuss für die Revitalisierung des Kistner-Geländes gegeben. Nun läuft der Abriss der alten Gebäude. Geplant ist, im Frühjahr mit dem Bau eines Verbrauchermarktes zu beginnen. Im hinteren Teil des Geländes, an der Geeste, sollen Wohnhäuser und ein Hostel entstehen.

Auf dem Gelände der ehemaligen Kalksandsteinfabrik haben die Abrissarbeiten nach zwölf Jahren begonnen. Den Startschuss für den ersten Bauabschnitt setzten am 12. Januar 2018 der Bürgermeister Paul Bödeker gemeinsam mit Carolin Kountchev vom Stadtplanungsamt und dem Geschäftsführer der Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung (BIS), Nils Schnorrenberger: Sie enthüllten das Bauschild für die Wiederbelebung des Kistner-Geländes.

Das rund 4,6 ha große innerstädtische Kistner-Gelände wird in den nächsten Jahren in zwei Bauabschnitten zu einem attraktiven, urbanen Quartier umgestaltet. Es ist beabsichtigt, die Erschließung des Geländes an der Geeste-Kaje mit zurzeit 2.030.000 Euro aus EFRE-Mitteln zu finanzieren.

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Kistner-Gelände Bremerhaven, Startschuß für die Abrissarbeiten

Abbrucharbeiten laufen auf Hochtouren

Mit schwerem Gerät werden die Abbrucharbeiten für den ersten Bauabschnitt auf dem Kistner-Gelände vorrangetrieben

Die Bagger sind da

Abbrucharbeiten nähern sich dem Ende

Impressionen von den Abbrucharbeiten Kistner-Gelände im April 2018

Die Bagger haben Platz gemacht für das neue Quartier am Geesteufer

Stand der Abbrucharbeiten auf dem Kistner-Gelände im Mai 2018

Die Baustelle auf dem Kistner-Gelände

Kistner-Gelände im Juni 2018