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Ein Strand für den Bremer Westen

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3D Visualisierung vom zukünftigen Strand

Das Wendebecken am nordwestlichen Abschluss der Überseestadt, mit weiten Blickbeziehungen stromabwärts, bietet Besuchern ein beeindruckendes Landschaftserlebnis vor der imposanten Silhouette der Getreideverkehrsanlage, dem Molenturm, dem Kühlhaus und den baulichen Anlagen im Holz- und Fabrikenhafen. Der Molenturm auf der Landzunge zwischen Weser und dem Holz- und Fabrikenhafen ist bereits jetzt ein Sehnsuchtsort der Bremerinnen und Bremer.

Heute stellt sich das Ufer der großen Wasserfläche am Wendebecken noch als eine unattraktive, funktionale Steinschüttung dar. Mit einer im Zuge der Ertüchtigung des Hochwasserschutzes neu gestalteten öffentlichen Grün- und Strandfläche wird die einmalige Gelegenheit genutzt, die Hafengeschichte Bremens stärker im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. Der Waller Sand soll dabei eine wichtige Vermittlungsfunktion zwischen der historischen Industrie- und Hafensilhouette und den attraktiven baulichen Entwicklungen des Quartiers Überseepark übernehmen. Es wird ein stadtweiter Anziehungspunkt entstehen, der die historische Hafensilhouette inszeniert, die Freiflächendefizite im angrenzenden Stadtteil Gröpelingen ausgleicht und somit Impulse auch für die Entwicklung der angrenzenden Quartiere im Bremer Westen schaffen soll.

Bautechnisch werden im Rahmen der Umgestaltung des Ufers zum Waller Sand sowohl wasserbauliche, als auch landschaftsarchitektonische Maßnahmen umgesetzt.

Wasserbauliche Maßnahmen:

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Planungsgebiet

In mehreren Schritten werden sogenannte Spüldeiche entlang der künftigen neuen Wasserkante angelegt und mit Sand eingespült bis das endgültige Niveau erreicht ist. Im Anschluss wird wasserseitig vor den Spüldeichen ein Deckwerk aus Wasserbausteinen aufgebracht. Die Sand-Vorschüttung soll als geneigte Fläche bis an die Hochwasserschutz-Wand am Gustaf-Erikson-Ufer aufgespült werden. Durch diese langsam ansteigende Sandaufschüttung wird der öffentliche Raum am. Wendebeckenufer deutlich vergrößert. Neben dem Hochwasserschutz wird so die Grundlage für einen attraktiven Aufenthalts- und Erholungsraum vor historischer Kulisse entwickelt.

Landschaftsarchitektonische Gestaltung:

Die oberen Meter der neu durch die Aufschüttung gewonnenen Strandfläche sowie das Areal um den Molenturm werden neu gestaltet und bepflanzt. Zudem soll ein barrierefrei zugänglicher Uferweg im unteren Strandbereich entstehen, sowie die Anschlüsse an die anliegenden Straßen und Plätze landschaftsgestalterisch umgesetzt werden.

Ziele des Projektes

Mit der Entwicklung des Waller Sands verfolgt die Stadt Bremen zwei zentrale Ziele: Zum einen ist der Waller sand ein Modellprojekt für einen zukunftsfähigen, urbanen Hochwasserschutz. Es soll gezeigt werden, wie trotz Hochwasserschutzmaßnahmen eine Trennung zwischen Stadt und Wasser vermieden werden kann und stattdessen neue Räume für die Erlebbarkeit des Wassers und die Uferzonen entstehen. Zum anderen soll die Weiche Kante zu einem Ort mit einer städtebaulichen Scharnierfunktion entwickelt werden. Der neue Freizeit- und Naherholungsort soll die Bremer Überseestadt und die Stadtquartiere Gröpelingen und Walle näher zusammenbringen.

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Das Projekt wird mitfinanziert durch das Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus – Zukunftsinvestitionsprogramm“

Baubeginn für den Strandpark Waller Sand

Video vom Baubeginn für den Strandpark Waller Sand

Impressionen von den Bauarbeiten im April 2018

Zeitraffer Aufnahme Waller Sand, April 2018

Die laufenden Arbeiten beim Waller Sand im Mai 2018

Zeitraffer Aufnahme Waller Sand, Mai-Juli 2018

Pressestimmen anlässlich des Baubeginns:

Bericht bei buten un binnen (pdf, 1.4 MB)
Ausschnitt aus der buten un binnen Sendung vom 04.08.
Pressemitteilung des Senats
Bericht buten un binnen vom 22.02.2018: Ein Strand für die Überseestadt

Weitere Informationen, unter anderem mit einer Dokumentation zur BürgerInnen-/Planungswerkstatt:
www.ueberseestadt-bremen.de/de/aktuelle_projekte_ueberseestadt]