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GreenAI

Effizienztechnologie zur vegetativen Pflanzenproduktion

isztlock andresr: 3D robots growing lettuce in a greenhouse - automated processes concepts


Ziel des PFAU-Fördervorhabens GreenAI, das die Bio Science GmbH gemeinsam mit der Universität Bremen – Institut für Automatisierungstechnik (IAT) durchführt, ist die Entwicklung und erfolgreiche Integration von Robotern zur Handhabung bei der Steckling-vermehrten Pflanzenproduktionen.

Die Roboter sollen hochgradig arbeitsintensive Arbeitsschritte, wie Vereinzeln, Sortieren und Schneiden der Pflanzenstecklinge durch eine Automatisierungslösung übernehmen, damit diese Arbeiten zukünftig wieder wirtschaftlich vor Ort in Europa und USA durchgeführt werden können. Somit könnte der Transport aus Niedriglohnländern in Afrika und Südamerika vollständig entfallen. Das vermeidet erhebliche CO2-Belastungen durch den wegfallenden Lufttransport in andere Kontinente, sichert Know-how im Unternehmen und schafft vor Ort neue hochwertige Arbeitsplätze.

Ferner führt eine automatische Stecklingsvermehrung im geschlossenen Systemen zu gesünderen Pflanzen und zu weniger Pestizidbelastung. Durch die Vielfalt der Pflanzenarten und auch die Unterschiede, die bei gleichen Pflanzentypen und gleicher Pflanzenart auftreten, ist es bei der Automatisierung notwendig Bildverarbeitungssysteme einzusetzen, die unter Anwendung von künstlichen Neuronalen Netzen die richtigen Stellen am Pflanzensteckling erkennen.
Schlüsseltechnologien sind hierbei das Zusammenspiel in Echtzeit von KI, 3D-Bilderkennung und Lasertechnologie zum Schneiden.

Die zu entwickelnde Robotik wird so konstruiert, dass die Stecklinge, die auf einem Band oder einer anderen Trägereinheit liegen, in Echtzeit mit hoher Geschwindigkeit bearbeitet werden können. Ausfälle, die bisher durch Übertragung von Phytopathogenen durch das manuelle Schneiden mit Messern erfolgten, werden so komplett verhindert.

Das Projekt wird aus Mitteln der europäischen Union und durch das Land Bremen, der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau, Programm zur Förderung anwendungsnaher Umwelttechniken gefördert.

Programme
EFRE Bremen 2014 - 2020
Prioritätsachse / Förderbereich
Prioritätsachse 1 - Die Innovationsachse
Spezifisches Ziel 2: Steigerung der FuE- und Innovationsleistungen in den bremischen Unternehmen
Gesamtvolumen (in €)
925.337,38
Volumenaufteilung
davon private Mittel Bock Bio Science GmbH: 195.000,00 €
davon nationale öffentliche Mittel: 267.668,69 €
davon EFRE-Mittel: 462.668,69 €
Laufzeit
01.10.2019 - 30.09.2021
Umsetzungsort
Stadt Bremen
Kontakt
Herr Dr. Mathias Grabs
Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau
Referat 20 „Umweltinnovationen & Anpassung an den Klimawandel“


Tel.: +49 421 361 - 2516
E-Mail: mathias.grabs@umwelt.bremen.de


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