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Rundweg In den Wischen

Öffnung der Grünflächen für den Bremer Westen

Planung in den Wischen


Im Rahmen des Vorhabens „Naherholungspark Bremer Westen – Rundweg In den Wischen“ sollen in den nächsten Jahren leerstehende Parzellen in Wald, Gehölzflächen, Streuobstwiesen und Gewässerbiotope umstrukturiert werden. Außerdem soll die Kleingartenfläche dem aktuellen Bedarf angepasst und konzentriert werden. Das Herzstück im nördlichen Teil des Planungsraumes soll ein neuer, fünf Kilometer langer Rundweg werden.

Themenfelder
Stadtentwicklung
Programme
EFRE Bremen 2014 - 2020
Prioritätsachse / Förderbereich
Prioritätsachse 4 - Stadtentwicklungsachse
Spezifisches Ziel 7: Stabilisierung benachteiligter Sozialräume und ihrer lokalen Ökonomien
Gesamtvolumen (in €)
999.000,00
Volumenaufteilung
davon nationale öffentliche Mittel: € 499.500
davon EFRE-Mittel: € 499.500
Laufzeit
15.01.2019 - 31.12.2020
Umsetzungsort
Land Bremen

Ein neuer Rundweg verbindet alte Teilsegmente

Plan mit dem eingezeichneten Rundweg

Die geplante Wegeverbindung greift den vorhandenen Pfad parallel zum „Maschinenfleet“ auf und verknüpft die „Waller Straße“ östlich des „Waller Feldmarksees“ mit dem „Edelweißweg“ im Westen. In der zentralen Achse des Kleingartengebietes „In den Wischen“ führt der Weg zurück über den „Waller Marschweg“ und bindet über eine neue Querung des Schirmdeichgrabens an den Rundweg um den „Waller Feldmarksee“ an (siehe Abbildung). Im Ergebnis entsteht ein fünf Kilometer langer Rundweg zum Fahrradfahren, Wandern und Spazierengehen, der über den „Kleingärtnerweg“ in Gröpelingen und die „Waller Straße“ in Walle direkt unter bzw. über der Autobahn und der Eisenbahn an die bebauten Wohnquartiere angebunden wird.

Zukünftig 13 Kilometer stadtteilübergreifende Fahrradroute

Mittelfristig soll der Weg parallel und südlich des Maschinenfleetes sowohl nach Osten mit Anbindung an die „Blocklander Hemmstraße“ als auch nach Westen mit Anbindung an die „Ritterhuder Heerstraße“ fortgesetzt werden. Mit diesem Lückenschluss entsteht eine insgesamt fast 13 km lange stadtteilübergreifende Fahrradroute außerhalb des öffentlichen Straßenraumes zwischen Horn-Lehe im Bremer Osten und dem Lesumdeich in Bremen-Nord.

Abwechslungsreiche Vegetation und einheitliche Beschilderung

Die Oberfläche des zukünftigen Rundwegs wird aus verschiedenen Materialien gebaut: Die zentrale Hauptachse, die teilweise auch von Fahrzeugen befahren wird, wird asphaltiert. Dabei soll die die Deckschicht ausreichend feinkörnig sein, sodass Freizeitsportler*innen wie Radfahrer*innen und Skater* innen ein angenehmes Fahrgefühl haben. Die Asphaltwege sind drei Meter breit und links und rechts der Fahrbahn werden begrünte Seitenstreifen in ausreichender Breite hergestellt.

Am Maschinenfleet wird der Weg natürlich gestaltet. Vorhandene Schotterwege werden in wassergebundener Bauweise neu angelegt. Die lichte Breite der wassergebundenen Wege beträgt 2,50 Meter. Eine Einfassung der Wege ist lediglich an besonders gestalteten Aufenthaltsbereichen vorgesehen. Übergänge zwischen den Befestigungsarten werden mit Trennstreifen aus Granitpflaster gekennzeichnet. Dieses optische Element funktioniert ebenfalls als Aufmerksamkeitsstreifen für Radfahrer*innen beim Übergang zu Aufenthaltsbereichen.

Entlang des Rundweges sind an vielen Stellen Baum- und Strauchbestände vorhanden. Schützenswerte Strukturen werden erhalten. Aus Sicherheitsgründen müssen an einigen Stellen die seit vielen Jahren gewachsenen Gehölze zurückgeschnitten oder reduziert werden. Dafür werden an anderer Stelle heimische Bäume, Sträucher und Obstbäume neu gepflanzt. Neben Parkbänken und Abfalleimern soll der Rundweg neu beschildert werden. Diese Schilder sollen sowohl informativen als auch signalartigen Charakter besitzen und dem Rundweg eine einheitliche Gestaltung geben.

Ein Angebot, das weitere Angebote nach sich zieht

Der neue Rundweg soll in erster Linie die Naherholung im Bremer Westen steigern und den Stadtteil attraktiver machen. Außerdem wird das Kleingartengebiet durch robuste Wegebeläge und neue Aufenthaltsbereiche aufgewertet. Entlang der Route wird zudem die Vegetation auf öffentlichen Flächen angereichert. Markante Beschilderungs- bzw. Leitsysteme machen den Rundweg gut erkennbar. Dadurch können auch weitere Angebote beworben werden, beispielsweise eine Kilometrierung für Laufstrecken. Der neue Rundweg soll ein attraktiver Naherholungsort für die Menschen in den angrenzenden Stadtteilen werden und sie auf die Wasser- und Grünqualitäten Gröpelingens und Walles aufmerksam machen.

Das Projekt in den Medien