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Schlachte

Aufwertung des alten Bremer Hafens

Schlachte


Über 400 Jahre hinweg war die Schlachte Bremischer Haupthafen und Existenzgrundlage für viele Gastwirtschaften, mehrere Gasthöfe und Hotels gehobenen Standards. Erst als 1887 die Weser vertieft wurde und die neuen Hafenanlagen ihren Betrieb aufnahmen, verlor die Schlachte endgültig ihre Hafenfunktion und wurde nicht mehr für den Warenumschlag genutzt.

Da Bremens Flusslage und Hafenfunktion für den Besucher kaum erfahrbar waren, wurde die Umgestaltung der Schlachte beschlossen. Die besucherintensiven Altstadtbereiche sollten damit um eine fußläufig erreichbare, attraktive Zone mit maritimen Bezug erweitert werden. Bremen sollte mit dem Projekt Schlachte im Bewusstsein der Touristen als "Stadt am Fluss" verankert werden.

Zunächst wurde der historische Straßenverlauf der Oberen Schlachte wiederhergestellt. Nach der weitgehend abgeschlossenen Umgestaltung der Oberen Schlachte wurde die Untere Schlachte aufgewertet. Dort wurden Schiffsliegeplätze eingerichtet, um den maritimen Charakter stärker zu betonen. Neben nachgebauten historischen Schiffen befindet sich an der Schlachte auch der Ablegeplatz für ein Schnellboot nach Helgoland, für Ausflugsschiffe und eine Marina für private Schiffsbesitzer, die somit die Möglichkeit haben, zentral anzulegen und in die Stadt zu kommen.

Zahlreiche gastronomische Betriebe haben sich an der Schlachte angesiedelt und tragen zu einer Belebung dieses Stadtteils erheblich bei.

Themenfelder
Stadtentwicklung, Tourismus
Programme
Programme 1994 - 1999
Gesamtvolumen (in €)
20.125.208,00
Volumenaufteilung
davon öffentliche Mittel: 20.125.208 €
darunter EFRE-Mittel: 10.062.604 €
Laufzeit
28.11.1996 - 31.12.2000
Umsetzungsort
Bremen-Mitte
Kontakt
Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen
Zweite Schlachtpforte 3
28195 Bremen
Tel.: +49 421 3618808
Fax: +49 421 3618717
E-Mail: Office@wah.bremen.de

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