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3D-Druck-Technik: Neue Anlagen für die Werkstoffanalytik

Prozess begleitende Analytik für die Charakterisierung und Simulation additiv gefertigter Bauteile – AnaSim⁴AM

Selektives Laserschmelzen (SLM) – im Prozess, Quelle IWT


Das Bremer Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien – IWT ist für die Entwicklung der 3D-Druck-Technologie ein gefragter Kooperationspartner und wird im Rahmen des EFRE-Programms 2014 bis 2020 mit 720.000 Euro gefördert. Eine Hälfte wird aus Landesmitteln, die andere Hälfte von der EU bereitgestellt.

Im Rahmen des Projektes „Prozess begleitende Analytik für die Charakterisierung und Simulation additiv gefertigter Bauteile – AnaSim⁴AM“ soll am Leibniz-IWT Bremen durch die Beschaffung neuer Werkstoffanalytik die Prozesskette für die Additive Fertigung (3D-Druck) von hochfesten metallischen Bauteilen vervollständigt werden. Übergeordnetes Ziel ist der Aufbau und die Erweiterung der Prozesskette, die das gesamte Spektrum von der Pulverherstellung, über die Fertigung, bis hin zur Qualitätssicherung abdeckt.

Programme
EFRE Bremen 2014 - 2020
Prioritätsachse / Förderbereich
Prioritätsachse 1 - Die Innovationsachse
Spezifisches Ziel 1: Steigerung der FuI-Kapazitäten in anwendungsnahen Forschungs- und Innovationseinrichtungen mit Bezug zu den Prioritäten der RIS
Gesamtvolumen (in )
720.000,00
Volumenaufteilung
davon Landesmittel: 360.000 €
davon EFRE-Mittel: 360.000 €
Laufzeit
26.02.2020 - 31.12.2021
Umsetzungsort
Stadt Bremen
Kontakt
Herr Manfred Schütte-Thuy
Die Senatorin für Wissenschaft und Häfen
Tel.: +49 421 361-17022
E-Mail: Manfred.SchuetteThuy@wissenschaft.bremen.de


Selektives Laserschmelzen (SLM) – im Prozess, Quelle IWT

So soll mit der neuen Röntgenfluoreszenz-Analyse (RFA) die chemische Zusammensetzung des Werkstoffes in allen Fertigungsstadien untersucht werden. Mit der Glimmentladungsspektroskopie (GDOS) soll die chemische Zusammensetzung im Anschluss an eine Bearbeitung von 3D-Druck-Bauteilen analysiert werden.

Selektives Laserschmelzen (SLM) – gedruckte Bauteile/Prüfkörper, Quelle IWT

Das neue Hochtemperatur-Härteprüfgerät kann die Härte sowie die Elastizität gedruckter und metallischer Bauteile von einer Raumtemperatur bis zu 600°C ermitteln. Zudem soll die prozessbegleitende Bildanalyse zur Werkstoffcharakterisierung, wie beispielsweise Rundheit, Form etc., erneuert werden. Auch soll ein Abschreck-/ Umformdilatometer beschafft werden, welches wichtige Kerngrößen, wie das thermische Ausdehnungsverhalten, bei zum Beispiel Stählen, ermitteln kann.

Link zum Leibniz-Institut für wertstofforientierte Technologien
Link zur Pressemitteilung des Senats