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Revitalisierung des Kistner-Geländes

Ein neuer attraktiver Anlaufpunkt in Lehe

Das Gelände vor der Revitalisierung

Das ca. 4,2 ha große Kistner-Gelände im Stadtteil Lehe liegt spätestens seit der Insolvenz des Baugeschäftes H. F. Kistner im Jahre 2005 brach. Es weist mit seiner zentralen, verkehrsgünstigen und landschaftlich reizvollen Lage unmittelbar am Wasser ein exzellentes Entwicklungspotenzial auf. Unweit von der Geeste, direkt am Geeste-Wanderweg und nahe dem Saarpark sowie dem Stadtpark Lehe gelegen, verfügt das Gebiet über hohe Freiraumqualitäten und vielfältige landschaftliche Gegebenheiten.

Das Gelände zwischen Hafenstraße und Geeste wird nunmehr in den kommenden Jahren wiederbelebt. Zentrale Ziele hierbei sind vor allem: die bisherige Abschottung des Kistner-Geländes aufzuheben, das Gebiet als attraktives Stadtquartier für Wohnen, nicht störendes Gewerbe, Einzelhandel, Dienstleistungen und Freizeit in Wert zu setzen und somit das Areal einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dies gilt insbesondere für den Zugang zur Geeste.

Mit dieser Wiedernutzbarmachung und stadtgestalterischen Neuordnung kann die größte verfügbare Potenzialfläche im Kernbereich Lehes durch attraktive und standortadäquate Nutzungen notwendige Impulse für die Stadt- und insbesondere Ortsteilentwicklung setzen.

Vorbereitende bauliche Maßnahmen

Abbgrenzung des Stadtentwicklungsvorhabens

Hierfür bedarf es allerdings mehrerer vorbereitender baulicher Maßnahmen, die mit dem Einsatz der EFRE-Förderung finanziert werden, um für private Investitionen günstige Ausgangsbedingungen zu schaffen. Hierbei geht es um die Finanzierung von Abrissarbeiten, um Altlastenentsorgung sowie der Kajen-Erneuerung und Schaffung von öffentlichen Freiräumen im Bereich der öffentlicher Flächen. Dies beinhaltet die Neuanlage von wasserseitigen Sicherungsanlagen (Kaje), von Aufenthalts- und Grünflächen sowie die öffentlichen Wegeverbindungen – insbesondere die Fortführung des Geeste-Wanderweges. Des Weiteren ist die Sanierung des denkmalgeschützten Schornsteins – der als Symbol für die kulturhistorische und heimatgeschichtlich bedeutsame Kalksandsteinfabrik erhalten werden soll – Gegenstand des EFRE-Projektes.

Ein Impulsprojekt mit positiven Wechselwirkungen

Ziel dieser Maßnahmen ist es, mit dem integrierten Stadtentwicklungsvorhaben Kistner-Gelände ein sowohl geeignetes als auch wegweisendes Impulsprojekt anzustoßen, das in seiner städte-baulichen Scharnierfunktion auf die benachbarten Siedlungsbereiche ausstrahlen und zu positi-ven Wechselwirkungen mit den Quartiersentwicklungen in den Ortsteilen Klushof, Goethestraße und Mitte-Nord führen wird. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Ortsteil Goethestraße – dem Standort der „Quartiersmeisterei Lehe“, einem weiteren EFRE-Projekt im Programmgebiet –, da nachgerade dieses Stadtviertel mit seinen multikomplexen städtebaulichen und sozioökonomischen Mehrfachproblemlagen wohl den dringendsten Handlungsbedarf innerhalb Bremerhavens aufweist.

Projektdaten

Wirkungsgebiet: Umsetzungsort: Volumen insgesamt (EFRE-Programm): davon nationale öffentliche Mittel: davon EFRE-Mittel:
Stadt Bremen Stadt Bremerhaven 4.060.000 € 2.030.000 € 2.030.000 €

Ansprechpartner:

Frau Maja Pfeifer

Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen
Referat 34

Zweite Schlachtpforte 3, 28195 Bremen