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Darlehensstudie veröffentlicht / 07.12.2012

Kürzlich haben die Gutachter von GEFRA (Gesellschaft für Finanz- und Regionalanalysen, Münster) und MR (MR Gesellschaft für Regionalberatung mbH, Bremen) die im März 2012 von der EFRE-Verwaltungsbehörde in Auftrag gegebene "Darlehensstudie" abgeschlossen.

Der vorliegende Endbericht der Studie zeigt auf, dass das Land Bremen mit der vorgenommenen Einführung von Darlehen in der Unternehmensförderung auf dem richtigen Weg ist und die ersten Schritte der Umstellung gelungen sind. Zum Einen ist die Effizienz (Hebelwirkung) der Förderung deutlich gestiegen; Mitnahmeeffekte konnten reduziert und Haushaltsmittel in erheblichem Maße eingespart werden. Zum Anderen verdeutlicht die im Rahmen der Studie durchgeführte Unternehmensbefragung, dass Darlehen als Alternative oder Ergänzung zur Zuschussförderung von den Unternehmen im Land zunehmend akzeptiert werden. Dabei spielt auch die Bremer Aufbaubank (BAB ) als Förderbank eine wichtige Rolle.
Die Gutachter empfehlen vor diesem Hintergrund die Fortführung und weitere Ausweitung der Darlehensförderung im Zuge der betrieblichen Investitions- und Innovationsförderung des Landes. Die Darlehensinstrumente müssten künftig aber v.a. für die Zielgruppe der Kleinunternehmen, z.B. durch höhere Subventionswerte und verbesserte Risikoübernahme, attraktiver gestaltet werden. Für das künftige EFRE-Programm (2014-2020) wird die Einführung eines integrierten Darlehensfonds, in dem verschiedene unternehmensbezogene Darlehensangebote integriert werden können (Dachfonds / Zukunftsfonds Bremen), empfohlen.

Am 28.11.2012 wurde die Wirtschaftsdeputation über die Ergebnisse der Studie informiert. Im weiteren Verlauf soll nun gepüft werden, ob und wie die Handlungsempfehlungen der Gutachter umgesetzt werden können, u.a. auch im Rahmen der EFRE-Programmierung für die Förderperiode 2014-2020

Hier finden Sie den Bericht (pdf, 1.5 MB)

Erfolgreiche Konferenz in Brüssel durchgeführt - 14.09.2010

Staying competitive in a changing world – Regional innovation and cohesion policies in present and in the future

von links nach rechts: Frau Maria Da Graça Carvalho (Europäisches Parlament, Herr Andrea Benassi (UEAPME) Frau Jacki Davis (Moderation), Herrn Senator Günthner (Freie Hansestadt Bremen), Herrn Mikel Landabaso (Europäische Kommission), und Frau Danuta Hübner (Europäisches Parlament)

Die Konferenz „Staying competitive in a changing world – Regional innovation and cohesion policies in present and in the future” hat eine sehr große Resonanz gefunden. Mehr als 100 Personen nahmen an der Veranstaltung teil, in der u.a. die Ergebnisse der Bremer Studie zu den Wirkungen der EFRE-Förderung auf das regionale Innovationssystem vorgestellt wurden.

von links nach rechts: Frau Maria Da Graça Carvalho (Europäisches Parlament, Herr Andrea Benassi (UEAPME) Frau Jacki Davis (Moderation), Herrn Senator Günthner (Freie Hansestadt Bremen), Herrn Mikel Landabaso (Europäische Kommission), und Frau Danuta Hübner (Europäisches Parlament)

Nach einem Grußwort des Generalsekretärs des Ausschuss der Regionen, Herrn Gerhard Stahl, stellte Frau Claire Neuwelears (OECD) global erforschte Herausforderungen der regionalen Innovationsfähigkeit vor. Herr Holger Bornemann (Prognos AG) stellte die Erfolgsbedingungen und –faktoren der Bremer EFRE-Förderungen vor. Abschließend wurde in einer Paneldiskussion mit Herrn Senator Günthner (Freie Hansestadt Bremen), Frau Danuta Hübner (Europäisches Parlament), Frau Maria Da Graça Carvalho (Europäisches Parlament), Herr Andrea Benassi (UEAPME) und Herrn Mikel Landabaso (Europäische Kommission) statt. Die Präsentationen sowie einige Impressionen von der Veranstaltung finden sie hier.

prognos: The Significance of ERDF Support for the Regional
Innovation System in the State of Bremen (pdf, 870.6 KB)

OECD: The challenges for innovation in regions (pdf, 1.5 MB)

Einladung

Am 14. September 2010 findet im Hause des Ausschusses der Regionen im Brüssel eine Veranstaltung zu den Wirkungen der EU-Strukturpolitik auf die Innovationsförderung statt. An der Veranstaltung werden neben Mitgliedern des Europäischen Parlaments Herr Senator Martin Günthner (Bremen) und Herr Generaldirektor Dirk Ahner (DG Regio) teilnehmen. Wir würden uns freuen, Sie auf dieser Veranstaltung begrüßen zu können. Die Veranstaltung wird deutsch/englisch simultan gedolmetscht.

Das Programm und die Anmeldungsunterlagen stellen wir Ihnen hier zur Verfügung.

Invitation (pdf, 16.7 KB)
Draft programme (pdf, 66.2 KB)
Registration form (pdf, 6.9 KB)
Directions (pdf, 59.7 KB)

Wind im Rücken

Die Bedeutung der EFRE-Förderung für das regionale Innovationssystem im Land Bremen

Die Broschüre "Wind im Rücken" stellt wesentliche Ergebnisse der 2009 angefertigten Studie "Analyse zu den Wirkungen der EFRE-Förderung auf das regionale Innovationssystem im Land Bremen und daraus abgeleitete Handlungsoptionen für die Fortführung des RWB-Ziels nach 2013" dar.

Wind im Rücken (pdf, 1.7 MB)

Flying with a tailwind (pdf, 1.7 MB)

EFRE-Studie

Analyse zu den Wirkungen der EFRE-Förderung auf das regionale Innovationssystem im Land Bremen

Eine Zusammenfassung der Studie können Sie sich hier herunterladen:

EFRE-Studie Zusammenfassung deutsch (pdf, 328.3 KB)

Summary Analysis of the impact of ERDF assistance on the regional system of innovation in the State of Bremen (pdf, 336.9 KB)

Die Fortführung des Ziels „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“ (RWB) ist einer der zentralen Diskussionspunkte im Rahmen der Debatte zur Zukunft der Kohäsionspolitik nach 2013. Das Ziel RWB erstreckt sich auf alle Gebiete der Europäischen Union, die nicht im Rahmen des Ziels „Konvergenz“ förderfähig sind, welches auf die Mitgliedstaaten und Regionen mit den größten Entwicklungsrückständen ausgerichtet ist. Neben der Frage, ob nur die ärmsten Regionen ab 2014 gefördert werden sollen, gibt es auch Überlegungen der zukünftigen Ausgestaltung der EU-Strukturpolitik in Form einer zentralen, europaweiten Projektauswahl nach dem Muster des Forschungsrahmenprogramms.

Im vergangenen Jahr hat die EFRE-Verwaltungsbehörde die Studie „Analyse zu den Wirkungen der EFRE-Förderung auf das regionale Innovationssystem im Land Bremen und daraus abgeleitete Handlungsoptionen für die Fortführung des RWB-Ziels nach 2013“ in Auftrag gegeben. Der Endbericht wurde von der prognos AG jetzt vorgelegt und am Mittwoch, den 10. März 2010 der staatlichen Deputation für Wirtschaft und Häfen vorgestellt.

Die Studie untersucht die Wirkungen der EFRE-Förderung beispielhaft an drei Kompetenzfeldern: „Umwelt- und Energiewirtschaft, insbesondere Windenergie", „Innovative Materialien, insbesondere Luft- und Raumfahrt" und „Blaue Biotechnologie im Kompetenzfeld Maritime Wirtschaft".

Die Studie belegt die positive Wirkung des EFRE-Programms auf die Entwicklung von Kompetenzfeldern und Erreichung europäischer Ziele und stellt damit eine wichtige Argumentationsgrundlage für die Fortführung des RWB-Ziels aus Bremer Sicht dar und kann nun zielgerichtet in dieser wichtigen Phase in die nationale und europäische Diskussion eingebracht werden.

EFRE-Studie Endbericht (pdf, 878.6 KB)

Evaluierung

Ex-ante-Evaluierung

Operationelle Programme werden gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1083/2006 vor ihrer Genehmigung einer Ex-ante-Evaluierung unterzogen. Grundsätzliche Aufgabe der Ex-ante-Evaluierung ist es, die Qualität der Programmplanung zu verbessern und damit auf einen optimalen Einsatz der Haushaltsmittel hinzuwirken.

Nach der Richtlinie 2001/42/EG des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 27. Juni 2001 sind bestimmte Pläne und Programme im Hinblick auf Ihre Umweltauswirkungen zu überprüfen. Dies trifft auch auf die Mehrzahl der EFRE-Programme zu. Im Umweltbericht werden die voraussichtlichen Umweltauswirkungen des Operationellen Programms EFRE Bremen 2007-2013 beschrieben und bewertet.

In einer Dokumentation der SUP wurden gemäß § 14 l UVP-Gesetz (Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung - UVPG - vom 25. Juni 2005) eine zusammenfassende Erklärung über die Einbeziehung von Umwelterwägungen in die Programmerstellung sowie Überwachungsmaßnahmen gemäß § 14 m UVP-Gesetz dargelegt.