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EFRE schafft Arbeitsplätze der Zukunft

Pressekonferenz mit Bremens Senator für Wirtschaft und Häfen, Ralf Nagel, zum EFRE-Programm Bremen 2007 - 2013

Portrait Ralf Nagel

Am Freitag, den 19.10.2007 fand im Europa Punkt Bremen eine Pressekonferenz statt, in der Wirtschaftssenator Ralf Nagel die soeben erschienene Druckfassung des EFRE-Programms Bremen 2007 - 2013 präsentierte. Beispiele der aktuell geförderten Projekte verschafften beispielhaft Prof. Dr. Zielinski von der Hochschule Bremerhaven, der das Projekt imare vorstellte, und Dr. Günnewig vom Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa, der das Projekt DLR präsentierte.

Den genauene Wortlaut der Pressemitteilung können Sie sich hier (pdf, 94.5 KB) ansehen

Sehen und hören Sie Herrn Senator Nagel, Prof. Dr. Zielinski und Dr. Günnewig in nachfolgendem Film:
Film Pressekonferenz (wmv, 14.3 MB)

Foto Pressekonferenz

Weitere Informationen über das EFRE-Programm Bremen 2007 - 2013 können Sie den nachfolgenden Zeitungsseiten entnehmen, die am 20. Oktober 2007 veröffentlicht wurden:

Veröffentlichung in den regionalen Zeitungen am 20.10.07 (pdf, 539.5 KB)

Lesen Sie im Folgenden das Interview mit Senator Nagel:

Foto Reporter und Senator

Frage: Welche Bedeutung hat das EFRE-Programm für die bremische Wirtschaftsförderung?

Senator Ralf Nagel: Hinter diesem sperrigen Kürzel steckt die wohl größte Chance für die bremische Wirtschaftsstrukturpolitik. Deshalb lässt sich die Bedeutung gar nicht hoch genug einschätzen. Europa investiert mit diesem Förderprogramm 142 Millionen € in Bremen und Bremerhaven. Wenn man die Landesmittel hinzuzählt und das private Kapital, das durch das Programm akquiriert werden kann, stehen bis zum Jahr 2013 insgesamt 322 Millionen Euro zur Verfügung.

Die EU erwartet von uns, dass wir das Programm umfassend der Öffentlichkeit vorstellen, um auch potentielle Nutznießer auf die Fördermöglichkeiten hinzuweisen. Mit dieser Veröffentlichung wollen wir einen Beitrag zur Transparenz leisten und zugleich beispielhaft Projekte bekannt machen, über deren Förderung bereits entschieden ist.

Frage: Warum investiert Europa in diesem Ausmaß in Bremen?

Senator Nagel: Ziel des Programms ist es, Regionen im wirtschaftlichen Wandel die Möglichkeit zu geben, den wirtschaftlichen Aufholprozess fortzusetzen. Gerade angesichts der leeren bremischen Haushaltskassen sind diese EU-Mittel so bedeutend für uns. Denn die europäische Strukturfondsförderung schafft die Möglichkeit, unsere Innovationsstrategie zum herausragenden politischen Schwerpunktder Wirtschaftspolitik zu machen. Die Förderung durch die EU ist hierfür gleichzeitig Voraussetzung, Vertrauensbeweis und Verpflichtung.

Frage: EFRE soll Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung in Bremen und Bremerhavenstärken. Wie soll das gehen?

Foto Teilnehmer Pressekonferenz

Senator Nagel: In Bremen und Bremerhaven gibt es nach wie vor einen hohen Prozentsatz von Arbeitsplätzen in traditionellen Unternehmen, im Hafen, in der Logistik, im Automobilbau oder der Stahlindustrie. Das ist auch sehr gut so. Was wir aber intensiv unterstützen müssen, ist der Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in wirtschaftliche Tätigkeit. Oder anders: Ich möchte eine wissensbasierte Wirtschaftpolitik machen. Hier haben Bremen und Bremerhaven mit den hervorragenden wissenschaftlichen Einrichtungen ein Pfund, mit dem wir in der Wirtschaftsförderung noch viel mehr wuchern können. Ich nenne beispielhaft die maritimen Technologien, das Erforschen und Produzieren von neuen Materialien, oder die Förderung von Umwelttechnologie und Windenergie. Hier wird in den Hochschulen und Universitäten im Land Bremen an globalen Menschheitsthemen geforscht und für die Wirtschaft kann dies wertvolle Zukunftsmärkte erschließen. Hier muss eins zum anderen passen und dabei wird die Förderung aus EU-Mitteln ein zentrales Instrument sein. Oder anders: Mit EFRE schaffen wir in Bremen und Bremerhaven die Arbeitsplätze der Zukunft.

Eine Zusammenfassung der Programminhalte sowie den vollständigen Programmtext finden Sie hier

Einige Beispielprojekte aus der gerade begonnenen Förderperiode finden Sie hier