Sie sind hier:
  • Start
  • Aktuelles
  • Der interaktive Tisch - EU-Projekte interaktiv erleben

Der interaktive Tisch - EU-Projekte interaktiv erleben

EFRE berühren

Foto  interaktive Tisch

Das Video (wmv, 13.8 MB) zeigt einen Eindruck des interaktiven Tisches:

(Sie benötigen zum Abspielen den Windows Media Player oder ähnliches und etwas Geduld.)

Foto von links: Ernest de Castro, Roland Kerstein, Annika Meyer, Philipp Ronnenberg, Lars Grübner, Sebastian Brink, Ralf Carsten Schreyer, Anselm Benedikt Hötte, Paul Schkade

Das Team "eventv" der Hochschule für Künste präsentierte während der Europawoche 2008 im EuropaPunktBremen mit einer vielversprechenden Installation multimediale Eindrücke von EFRE-geförderten Projekten aus den letzten Jahren. An einem "interaktiven Tisch" konnte man sich selbst mittels Touchscreen auf der Karte Bremens und Bremerhavens Eindrücke verschaffen. Texte, Bilder und Filme erläutern und erklärten die Projekte. Im Schaufenster des EuropaPunktBremen wurden Kurzfilme über einige Projekte der vergangenen und aktuellen Förderperiode gezeigt, die anschaulich vermittelten, wie die "Gelder aus Brüssel" Bremen und Bremerhaven verändert haben.

Foto  interaktive Tisch

Beim sog. Multi-Touch werden Computermonitor und -eingabegeräte, wie Maus und Tastatur, in einem System vereint. Die Funktion der Eingabe übernimmt der Bildschirm (in unserem Falle die spezielle Tischplatte), der durch direktes Berühren (engl. touch) mit - anders als bei normalen Touchscreens - allen Fingern gleichzeitig bedient werden kann. In einen Tisch integriert ermöglicht diese Technologie ein großflächiges und intuitives Bewegen, Drehen und Auswählen von Objekten der Benutzungsoberfläche.

Wie funktioniert das technisch? Ein Projektor wirft ein Computerbild von unten durch eine klare, mit Infrarot-Licht durchfluteten Acrylglas-Tischplatte, auf eine dort aufgebrachte Projektionsfläche. Jedes Mal, wenn eine Berührung stattfindet, wird Infrarot-Licht aus der Acrylglas-Platte "herausgeleitet" und lässt den Berührungspunkt - unsichtbar für den Menschen, aber hell für die Kamera - infrarot leuchten. Die Kamera leitet dies als Bild an den Computer, der durch eine Software die Positionen der Berührungen errechnet. Diese werden dann als Eingaben für die Benutzungsoberfläche verwendet und dargestellt.