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Neues im Wandel entdecken
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Neues im Wandel entdecken

Bei der digitalen Schnitzeljagd des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung

Cache me- You can. Geocaching mit EFRE in der Überseestadt und in Gröpelingen.

Die 300 Hektar große Überseestadt und das angrenzende Gröpelingen sind Stadtteile mit langer Historie, die sich in den letzten Jahren stark gewandelt haben. Auf den Spuren von alten Geschichten und neuen Entwicklungen gibt es jetzt zu entdecken, was auch mit europäischen Fördermitteln in den vergangenen Jahren angestoßen wurde.Ob mit EFRE-App oder Faltplan und GPS-Gerät, interessante Orte und spannende Aus- und Einblicke warten! Los geht´s!
Insgesamt haben wir zehn Geocaches versteckt, die es zu finden gilt. Sieben Orte, verteilt auf einer Strecke von 5,5 Kilometer, gibt es in der Überseestadt zu entdecken. In Gröpelingen muss man ca. 1,5 Kilometer zurücklegen, um alle Orte zu besuchen.

Ob mit dem Fahrrad oder zu Fuß - ein Ausflug, der sich lohnt. Cafés und Restaurants, wo man einkehren und eine kleine Verschnaufpause einlegen kann, gibt es in beiden Stadtteilen.
Wer alle Orte erkunden möchte, macht sich am besten am Wochenende auf die Reise. Samstags und sonntags gibt es eine Fährverbindung im 30-Minutentakt zwischen der Überseestadt und Gröpelingen. Für die Gesamtstrecke von 7,5 Kilometer muss man ca. drei Stunden einplanen.

Routenvorschläge

Route 1 (3 Km)
Führt von der Schlachte bis in die Mitte der Überseestadt.
1. Verbindungen - 2. Grüne Achse - 3. Spundwände - 4. Kunst und Information gibt es hier zu entdecken.

Route 2 (2,5 Km)
Startet mitten in der Überseestadt und führt ans Wasser.
4. Kunst und Information - 5. Freiflächen - 6. Wasserstraßen - 7. Grün und sandig

Route 3 (1,5 Km)
Startet mitten in Gröpelingen und führt über 1,5 Kilometer ans Wasser.
10. Morgenland - 9. Hier wohnt die Kultur - 8. Ein Gelände mit Geschichte.

Am Wochenende lassen sich Route 2 und 3 in beide Richtungen wunderbar über die Fähre verbinden. Aber auch die Suche nach einzelnen Geocaches lohnt sich!

EFRE App

Wer gerne digitale Unterstützung möchte, kann die EFRE-App mit allen Caches und dem Stadtplan benutzen.
Einfach QR-Code scannen und die App laden!

Ansonsten kann man die Orte anhand der folgenden Koordinaten und Hinweise finden:

1. Verbindungen: N 53.081935°, O 8.787937°

Der gesuchte Geo-Cache befindet sich in einem Gebiet Bremens, das nach den pfahlartigen Bauten des 13. Jahrhunderts zur Verstärkung des Uferbereichs benannt ist. Der ehemalige Uferhafen wurde bereits Ende des 18. Jahrhunderts zu einer Uferpromenade mit Grünfläche umgebaut, die im zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Durch die Entsorgung und Befestigung von Kriegsruinen entstand der obere und untere Bereich. Bis in die 90ziger Jahre wurde dieser Bereich wenig beachtet und diente vornehmlich als Parkplatz. Doch dann begann die Rückbesinnung auf alte Traditionen und mit finanzieller Unterstützung der EU die grundlegende Neugestaltung. Zu finden ist der Cache im neugebauten Bereich, der zwei ehemals getrennte Stadtteile nun miteinander verbindet.

2. Grüne Achsen: N 53.085002°, O 8.783633°

Dieser Geo-Cache versteckt sich bei den Grünflächen der neu umgesetzten Querverbindung der Überseestadt. Zwei Straßen, die aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert wurden, verbinden heute das Kaffeequartier mit dem Europahafen. Ganz in der Nähe sieht man das Kellogg‘s Produktionsgelände. Vor dem Krieg war hier ein eigener Stadtteil, die Muggenburg. Ein dicht bebautes Viertel mit Packhäusern, Stallungen und Hafenkneipen. Durch den Bau des Europahafens wurde die Muggenburg zu einer belebenden Halbinsel, eingerahmt von Zollzaun und der Weser. Das Dorf innerhalb der Stadt wurde bei einem britischen Luftangriff 1944 vollständig zerstört.

3. Spundwände: N 53.086044°, O 8.779697°

Klimahaus Außenansicht bei Nacht

Dort wo heute Bremens neue Flaniermeile beginnt, ist dieser Cache versteckt.
1888 wurde dieses Hafenbecken als Teil des neuen Freihafens in Betrieb genommen. Der Freihafen war ein typischer Stückguthafen. Dampfer mit Bananen, Orangen, Baumwolle und Kaffee wurden hier gelöscht. Ende der 1980er Jahre verlor der Hafen aufgrund der Containerschifffahrt seine Bedeutung. Inzwischen wurde dieser Bereich mit Hilfe von Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) umgebaut. Dort, wo früher eine Roll on-/Roll off-Anlage stand, findet man heute einen Platz mit Treppenstufen, die direkt ans Wasser führen. Die alte Kajenwand wurde saniert und lädt mit einer unteren Promenade und einem oberen Boulevard zu ausgedehnten Spaziergängen am Wasser ein.

4. Kunst und Information: N 53.096935°, O 8.769813°

Der Geo-Cache ist dort zu finden, wo die Entwicklung von Bremens neuem Quartier begann. Das Gebäude ist mit 400 Metern ebenso lang wie die Obernstraße und hat den Krieg fast unbeschadet überstanden. 2003/2004 zog die Kunst in das denkmalgeschützte Gebäude, und viele weitere Einrichtungen und Unternehmen folgten ihr. Bremens jüngster Stadtteil gehört mit über 300 Hektar zu den größten Hafengebieten Europas, das sich in einer Umstrukturierung befindet. Um den Masterplan für diesen Bereich umzusetzen, wurden viele Projekte und Infrastrukturmaßnahmen mit Hilfe von Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) umgesetzt. Aber auch über die Geschichte gibt es hier viel zu erfahren.

5. Freiflächen: N 53.099105°, O 8.759804°

Auf dem Weg vom Europahafen zum Überseepark könnt ihr diesen Cache entdecken. Er liegt im Grünen, wo man oft Skater trifft. Hier beginnt auch der zweite Bauabschnitt der Überseestadt. Rund fünf Hektar Freifläche werden hier in den kommenden Jahren bebaut. Zwischen Wendebecken, Weserufer und Überseepark entsteht mit der Hafenkante ein neues Quartier zum Leben und Arbeiten. Die hierfür notwendige Infrastruktur mit Kanalbauarbeiten, Straßenbau, Nebenanlagen und Gehwegen wurde mit Hilfe von Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) umgesetzt.

6. Wasserstraßen: N 53.096974°, O 8.760780°

Logo des deutschen Auswandererhauses

Folgt im Bremer Westen der neuen Promenade. Dort, wo die Fähren im Schatten der höchsten Bar Bremens halten, um Reisende aufzunehmen, ist der Cache versteckt. Der aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanzierte Anleger bildet erst den Anfang für den weiteren Ausbau der Bremer Wasserverbindungen. Momentan wird mit EFRE-Mitteln ein Konzept für weitere Haltepunkte auf der linken Weserseite erstellt. Dabei sollen die Standorte Woltmershausen, das Umfeld von Beck`s sowie der Bereich Stadtwerder mit einbezogen werden.

7. Grün und sandig: N 53.104363°, O 8.755066°

Universum von außen

Der gesuchte Geo-Cache befindet sich am nordwestlichen Ende der Überseestadt. Sucht dort, wo die Schiffe wenden. Heute findet man hier noch einen großen Uferbereich mit Steinschüttung, aber bald wird es am Ende der Überseestadt grün und sandig werden. 19.500 Quadratmeter Strandpark werden bis August 2018 am Ende der Überseestadt entstehen. Dazu werden Wege angelegt, Bäume gepflanzt und rund 130.000 Kubikmeter Sand für einen 300 Meter langen Strand aufgespült. Noch 2017 soll hier die Umsetzung der Weichen Kante mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und mit Bundesgeldern für Nationale Projekte des Städtebaus starten. Strandatmosphäre für den Bremer Westen. Der Strand entsteht in direkter Nähe der Abschlussmole der Überseestadt. Hier gibt es den Mäuseturm zu entdecken. Heute stehen der 1906 errichtete Turm und der Molenabschnitt unter Denkmalschutz.

8. Ein Gelände mit Geschichte: N 53.112761°, O 8.750650°

Unterstützer

Der Cache ist in der Nähe eines ehemaligen Betriebsratsgebäudes der AG Weser untergebracht. Für Gröpelingen ist das ganze Gelände und das Gebäude geschichtsträchtig: Aus Protest gegen die Schließung der Werft wurde das Gebäude besetzt. 1991 entdeckten KünstlerInnen das Haus und gaben ihm wegen des Lichthofes seinen heutigen Namen. Die Künstlergemeinschaft lebte und arbeitete rund um die Galerie, veranstaltete Kongresse, Ausstellungen und Events.
Später wurde das Gebäude mit Fördermitteln aus der EU-Gemeinschaftsinitiative URBAN aufwendig restauriert. Das Gebäude ist neben Torhaus, Stadtteilbibliothek und Stiftungsdorf Gröpelingen mit dem Atelierhaus Roter Hahn Ergebnis der über zehnjährigen Sanierung Gröpelingens.

9. Hier wohnt die Kultur: N 53.112694°, O 8.753608°

Am Tor zum Stadtteil zwischen Wümmewiesen und Weser ist dieser Cache versteckt. Heute hat ein Kulturverein seinen Sitz in diesem Gebäude und engagiert sich seit nunmehr 15 Jahren im Stadtteil. Mit Kunst und Kultur Grenzen aufbrechen, Neugierde entwickeln und miteinander ins Gespräch kommen; das ist das Ziel des hier ansässigen Vereins. Gefördert wird ihre Arbeit durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

10. Morgenland: N 53.116366°, O 8.763454°

Der gesuchte Cache ist an einem sehr jungen Ort Gröpelingens versteckt. Seit 2015 findet man hier Beratung, Bildung, Kunst und gutes Essen für Schulkinder.
Kinder, Eltern und Bewohner aus Gröpelingen stärken; das ist das Ziel hier. Dieser Baustein ist nur einer von vielen, der in den nächsten Jahren in diesem Stadtteil mit Hilfe von Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) umgesetzt wird. Stadtteile stärken und verbinden ist eines der Ziele von EFRE 2014-2020.