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Programme 1994-99

Das Bremer Ziel-2-Programm

Zwischen 1994 und 1999 zählten die Städte Bremen und Bremerhaven zum Fördergebiet der Gemeinschaft im Rahmen des Zieles 2: "Umstellung der Regionen, die von rückläufiger industrieller Entwicklung schwer betroffen sind". Im Rahmen der Ziel-2-Programme (erstes Programm von 94-96 und zweites Programm 97-99) erhielt Bremen zwischen 1994 und 1999 rund 100 Mio. Euro an EU-Fördermitteln (in laufenden Preisen). Davon flossen rund 70 Mio. Euro aus dem EFRE (dies entspricht im genannten Zeitraum 65% der EFRE-Mittel, die das Land erhielt) und gut 35 Mio. Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF). MEHR

Die Gemeinschaftsinitiative URBAN

Mit der Gemeinschaftsinitiative URBAN wurden zwischen 1994 und 1999 Maßnahmen für die Förderung städtischer Zentren bzw. Stadtteile mit besonderen (vor allem sozialen) Problemlagen finanziert. Die zu fördernden Projekte sollten dabei neben einer sozialen Komponente vor allem eine wirtschaftliche Ausrichtung erhalten. Für dieses Programm wurde als Fördergebiet der Bremer Stadtteil Gröpelingen ausgewählt. Zu den geförderten Projekten zählten u.a. der Umbau des sog. ‚Lichthauses‘ zu einem Zentrum für überwiegend neue Unternehmen sowie die Neugestaltung der Lindenhofstraße. Mit 13,6 Mio. Euro (in laufenden Preisen, inklusive bremischer Landesmittel) hatte das URBAN-Programm einen Anteil an der bremischen EFRE-Förderung von etwa 7,6 %. An dieser Gemeinschaftsinitiative war ebenfalls der ESF beteiligt mit 1,480 Mio. Euro. MEHR

Die Gemeinschaftsinitiative KMU

Ziel dieser Gemeinschaftsinitiative war zwischen 1994 und 1999 die Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) bei der Anpassung an den Binnenmarkt. Hierfür standen Mittel in Höhe von insgesamt rd. 2 Mio. Euro (in laufenden Preisen, inklusive Mittel des Landes Bremen) zur Verfügung. Diese Mittel werden für direkte Investitionsförderungen der KMU sowie für die Förderung von Infrastrukturen im Bereich Multimedia/electronic Commerce (Zentrum für Multimedia und electronic Commerce –ZmeC – in Bremen-Horn) verwendet. Der Anteil des KMU-Programms an den gesamten bremischen EFRE-Programmen betrug zwischen 1994 und 1999 1,1 %. MEHR

Die Gemeinschaftsinitiative KONVER

Diese Gemeinschaftsinitiative ermöglichte zwischen 1994 und 1999 die Umstellung von stark vom Rüstungssektor abhängigen Regionen. Ziel war die Umgestaltung bisheriger Aufgabenbereiche wehrtechnischer Betriebe sowie die Neunutzung ehemaliger Truppenstandorte. Sowohl in der Stadt Bremen als auch in Bremerhaven wurden insgesamt etwa 50 Projekte gefördert, u.a. einzelbetriebliche Finanzierungshilfen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Technologietransfer und die Sanierung militärischer Flächen. Das Gesamtvolumen für dieses Programm betrug rd. 13 Mio. Euro (in laufenden Preisen, einschließlich Kofinanzierung des Landes Bremen). An der gesamten bremischen EFRE-Förderung bedeutet dies zwischen 1994 und 1999 einen Anteil von ca. 7,3 %. MEHR

Die Gemeinschaftsinitiative RESIDER

Diese Gemeinschaftsinitiative unterstützte die wirtschaftliche Umstellung der am stärksten betroffenen Stahlreviere. In Bremen lagen die Förderschwerpunkte auf der Sanierung und der Erschließung von ehemaligen Flächen der Stahlindustrie und auf der Umstellung des industriellen Sektors durch Finanzierungshilfen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Mit Mitteln von insgesamt 6,4 Mio. Euro (in laufenden Preisen, einschließlich bremischer Landesmittel) wurden diverse Projekte im Rahmen dieser Gemeinschaftsinitiative durchgeführt. Der Anteil an den EFRE-Mitteln für das Land Bremen betrug zwischen 1994 und 1999 etwa 3,6 %. MEHR