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Best Practices EFRE 2014-2020

Prioritätsachse 1 - Die Innovationsachse

Spezifisches Ziel 1: Steigerung der FuI-Kapazitäten in anwendungsnahen Forschungs- und Innovationseinrichtungen mit Bezug zu den Prioritäten der RIS

Fraunhofer-Anwendungszentrums für Windenergie-Feldmessungen (AWF)

© Foto Jan Meier

Das AWF-Anwendungszentrum für Windenergie-Feldmessungen, eine Kooperation des Fraunhofer IWES Nordwest und der fk-wind: der Hochschule Bremerhaven, bietet als Partner in Forschungs- und Entwicklungsprojekten die Vermessung laufender Anlagen als Dienstleistung an. Damit bedient das Anwendungszentrum die steigende Nachfrage nach hochqualitativen Prozessen um Altanlagen und Prototypen im Feld zu vermessen, zu analysieren und zu optimieren. MEHR

InFibrEco im ECOMAT

 Das Forschungs- und Technologiezentrum EcoMaT Bremen, © Büro Hubert Staudt Architekten dba

Das Faserinstitut Bremen (FIBRE) wird einen zweiten Standort im neu entstehenden Leichtbauzentrum ECOMAT in der Airport Stadt eröffnen. Als wissenschaftlicher Hauptakteur des EcoMaT, plant das Faserinstitut Bremen (FIBRE) seine Kompetenzen auf dem Gebiet der Faserverbundwerkstoffe weiterentwickeln, allen Partner zur Verfügung zu stellen und damit selbst zu wachsen. Durch die Nähe zu den Partnern im EcoMaT erwartet das FIBRE zusätzliche Impulse für technologische und materialwissenschaftliche Bedarfe aus der Industrie von verschiedensten leichtbaurelevanten Branchen und Forschungseinrichtungen. MEHR

Mehr Platz für Fraunhofer MEVIS

Das Fraunhofer MEVIS in Bremen betreibt Forschung und Entwicklung im Bereich der Softwareentwicklung für die computergestützte Medizin und vereinigt medizinische Bildgebung, bildgestützte Therapie und medizinische Informatik. In enger Kooperation und Interaktion mit Akteuren aus der Gesundheitswirtschaft werden IT-basierte Systeme für die Diagnose und Therapie von Erkrankungen der Brust, Leber und Lunge, des Gehirns und Herz-Kreislaufsystems sowie für Krebserkrankungen entwickelt. MEHR

Erweiterung der Kernkompetenz „Rotorblattprüfungen“ des Fraunhofer IWES

Die Infografik zeigt die Anlieferung der Rotorblätter per Schiff, die durch die Lage der Prüfhallen am Kai ermöglicht wird. Dies stellt für das IWES einen Standortvorteil dar – insbesondere für Rotorblätter mit einer Länge von 100 m. Es besteht aber auch die Möglichkeit der Anlieferung auf der Straße.

Das Fraunhofer IWES vereint die fachliche Kompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einer umfangreichen und weltweit einmaligen Prüfinfrastruktur. Das Forschungsinstitut betreibt seit 2011 zwei Rotorblattprüfstände für Rotorblätter von bis zu 70 Metern und bis zu 90 Metern Länge. Trotz der großen Erfolge und der weltweiten Anerkennung der IWES Methoden zur Ganzblattprüfung – unter anderem wurden zwei der weltweit größten Rotorblätter mit über 80 Metern Länge geprüft – ist abzusehen, dass das heutige Verfahren bei weiter steigenden Blattlängen an seine Grenzen stößt. MEHR

Ausbau des DFKI Bremen auf den Gebieten Cyber-Physical Systems, Industrie 4.0 und Robotik.

3D render des geplanten Erweiterungsbaus

Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) reagiert auf das Wachstum am Standort Bremen und baut seine Forschungs- und Testinfrastruktur massiv aus. Damit entsteht in Bremen eine Plattform für Mensch-Maschine-Kooperation, Weltraum- und Unterwasserrobotik und Eingebettete Systeme mit einer europaweit einmaligen Experimentierumgebung. Der Ende 2013 fertiggestellte Neubau des DFKI wird zu diesem Zweck in einem zweiten Bauabschnitt erweitert, um so die baulichen Voraussetzungen für Projekträume, Werkstätten, Versuchsflächen und Experimentierumgebungen zu schaffen. Zukünftig sollen hier die Anwendungsfelder Cyber-Physical Systems, Verifikation eingebetteter Systeme, Luft- und Raumfahrt, Assistenz- und Rehabilitationssysteme, Adaptive Produktion und Agrarrobotik in Zusammenarbeit mit innovativen und leistungsstarken Unternehmen vorangetrieben werden. MEHR

Kompetenzbündelung für die Windenergie

Testanlage, Quelle Iwes

Die Leistungselektronik entwickelt sich immer stärker zu einer Schlüsseltechnik für die Energiewende. Praktisch alle Windenergieanlagen der Multi-Megawatt-Klasse werden durch Leistungselektronik an das elektrische Netz angebunden. Für die Netzintegration der Windenergie und für den Transport der erzeugten elektrischen Energie über weite Strecken wird die Leistungselektronik unabdingbar. MEHR

Virtual Product House im ECOMAT

Integrations- und Testzentrum für die virtuelle Zulassung von Flugzeugkomponenten
Digitalisierung und Virtualisierung in der Luftfahrt

In der in der Luft- und Raumfahrtbranche in Bremen zeigt sich die fortschreitende Digitalisierung. Mit dem „Virtual Product House“ (VPH) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wollen Industrie und Forschung gemeinsam die digitale Flugzeugentwicklung voranbringen, um durch Simulationen am Computer die Entwicklung und Zulassung künftiger Flugzeuge deutlich zu beschleunigen. MEHR

3D-Druck Testanlage für das Forschungszentrum ECOMAT

Mit der additiven Fertigung ins Leichtbauzeitalter

Die Infrastruktur des Materialforschungszentrums ECOMAT wird um eine neue Testanlage für den 3D-Druck erweitert. Die additive Fertigung (3D-Druck) ist ein Schwerpunktthema des EcoMaT in der Airport Stadt. MEHR

3D-Druck-Technik: Neue Anlagen für die Werkstoffanalytik

Prozess begleitende Analytik für die Charakterisierung und Simulation additiv gefertigter Bauteile – AnaSim⁴AM
Selektives Laserschmelzen (SLM) – im Prozess, Quelle IWT

Das Bremer Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien – IWT ist für die Entwicklung der 3D-Druck-Technologie ein gefragter Kooperationspartner und wird im Rahmen des EFRE-Programms 2014 bis 2020 mit 720.000 Euro gefördert. Eine Hälfte wird aus Landesmitteln, die andere Hälfte von der EU bereitgestellt. MEHR

Spezifisches Ziel 2: Steigerung der FuE- und Innovationsleistungen in den bremischen Unternehmen

Recycling von Rotorblättern aus Windenergieanlagen

Rohstoffrückgewinnung aus Rotorblättern
© RecycleWind, Windrad mit ausgedienten Rotorblätter im Vordergrund

In den kommenden Jahren haben Tausende Windräder ausgedient. Wenn wir nicht gegensteuern, könnte der Hoffnungsträger der Energiewende zur Last werden. Die dabei anfallenden Millionen Tonnen an Beton, Stahl und Aluminium können über die bestehenden Recyclingstrukturen verwertet werden. Bei den Rotorblättern ist das Recyclen dagegen schwieriger: Anfallende Stoffströme sind intransparent und Materialanteile problematisch. Diese bestehen unter anderem aus faserverstärkten Kunststoffen, beispielsweise aus Carbonfasern. MEHR

Miniaturisierter laserbasierter Formaldehyd-Sensor zur Online-Überwachung technischer Arbeitsprozesse

Um Formaldehyd (FA) in der Luft bestimmen zu können, soll im Rahmen eines Verbundprojekts der Universität Bremen und des Bremer Umweltinstituts ein Online-Überwachungssystem mit einem spektral durchstimmbaren DFB-Laser entwickelt, validiert und etabliert werden. MEHR

TOPA3S-Transferzentrum für optimierte, assistierte, hochautomatisierte und autonome Systeme

Startprojekt: Automatisierte Bedatung digitaler Zwillinge

Geplant ist, in einem neu zu gegründeten Transferzentrum Software- und Dienstleistungen anzubieten, die unabhängig von den zahlreichen Einzelanwendungen in den verschiedensten Anwendungsbereichen für automatisierte und autonome Systeme zum Einsatz kommen können. Gemeinsam mit der Arbeitsgruppe Kognitive Neuroinformatik soll ein Startprojekt für den Aufbau eines „Transferzentrums für optimierte, assistierte, hoch-automatisierte und autonome Systeme (TOPA3S)“ realisiert werden. MEHR

Nachhaltigkeit in der Delikatessenproduktion

Bei der Fischmanufaktur Deutsche See GmbH, einem der größten Lebensmittelproduzenten am Standort Bremerhaven, werden die Delikatessen nach wie vor in Handarbeit hergestellt. MEHR

Prioritätsachse 2 - Die KMU-Achse

Spezifisches Ziel 3: Steigerung der Investitionstätigkeit von KMU

Spezifisches Ziel 4: Steigerung der Gründungsaktivitäten

Zentrale Anlaufstelle beim Gründen

Aus B.E.G.IN wird Starthaus

Im Starthaus in Bremen und Bremerhaven werden alle Angebote der Existenzgründungsunterstützung in einer so genannten One-Stop-Agency gebündelt. Hierzu zählen unter anderem die ehemalige B.E.G.IN Koordinierungsstelle, das BRUT Programm sowie die Finanzierungs- und Beteiligungsthemen, die nun unter dem Dach der BAB angeboten und durch den EFRE in Bremen gefördert werden. MEHR

Unternehmensgründungen: Das Bremerhavener Innovations- und Gründerzentrum (BRIG) hilft

Ideale Startbedingungen für kleine und mittlere Unternehmen in der Aufbauphase schaffen, organisatorische, wirtschaftliche und technologische Unterstützung bieten, neue wirtschaftlich tragfähiger Gründungsprojekte akquirieren, Büro- und Produktionsflächen vermieten – das sind seit 1990 die Hauptaufgaben des Bremerhavener Innovations- und Gründungszentrums (BRIG). MEHR

Prioritätsachse 3 - Die CO2-Achse

Spezifisches Ziel 5: Senkung der CO2-Emissionen in der Wirtschaft

Bremer Energie-Konsens GmbH: Bremer Unternehmen sparen CO2 (BRUSCO2)

Kostenlose Energieberatungen für Kleinstbetriebe

Die Klimaschutz-Aktivitäten der gemeinnützigen Bremer Energie-Konsens GmbH werden im Rahmen des Vorhabens „Bremer Unternehmen sparen CO2“ ausgebaut. Das neue Programm erschließt zusätzliche CO2-Minderungspotentiale im Sinne des EFRE-Programms. Im Fokus des Vorhabens stehen kleine und mittlere Unternehmen, die bestehende Angebote bisher unterdurchschnittlich nutzen. Auch kleine Unternehmen können gut Energie sparen, wenn sie konkret über Effizienzmaßnahmen informiert und bei der Umsetzung gecoacht werden. MEHR

Wasserstoff: "Grünes" Gas für Bremerhaven

Grüner Wasserstoff aus Windstrom - Fraunhofer IWES baut ein Modellprojekt

Das Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme (IWES) baut in einem Modellprojekt ein Elektrolyse-Testfeld auf, um "grünen" Wasserstoff herzustellen. Ziel ist es durch Elektrolyse regenerativ erzeugten Strom in Wasserstoff umzuwandeln und so zu speichern. MEHR

Spezifisches Ziel 6: Senkung der CO2-Emissionen in bestimmten städtischen Gebieten

LED-Leuchten für den Fischereihafen Bremerhaven

Copyright: CreativeNature_nl

Die Straßenbeleuchtung im Fischereihafen wird modernisiert. Alte Quecksilberdampfleuchten werden gegen sparsame LED-Leuchten ausgetauscht. Diese Maßnahme senkt nicht nur die Stromkosten um ein vielfaches sondern schont auch noch das Klima. MEHR

Ehemaliges Gebäude der Nordsee GmbH wird für Alfred-Wegener-Institut (AWI) energetisch saniert

Das ehemalige Verwaltungsgebäude der Nordsee GmbH in Bremerhaven wird für das stetig wachsende Alfred-Wegener-Institut (AWI) umgebaut. In dem ehemaligen Nordsee-Verwaltungsgebäude werden nach umfangreichen, großteiles energetischen Sanierungsmaßnahmen, neue Arbeitsplätze für die Forscher*innen des AWI entstehen. MEHR

Prioritätsachse 4 - Stadtentwicklungsachse

Spezifisches Ziel 7: Stabilisierung benachteiligter Sozialräume und ihrer lokalen Ökonomien

Stadtteilinitiative Gröpelingen

Die Stadtteilinitiative Gröpelingen besteht aus zwei Partnern: Gröpelingen Marketing e.V. und Kultur vor Ort e.V. Aufgabe der beiden Initiativen ist es, die lokale Ökonomie eng mit der Stadtteilkultur zu verzahnen. Zusätzlich zu ihren bisherigen Aufgaben der Stadtteilvernetzung und -bewerbung und der Veranstaltungsförderung haben die beiden Vereine seit Anfang 2015 auch Aufgaben im Bereich der „KMU-Beratung“ übernommen. MEHR

Quartiersmeisterei Lehe

Quartiersmeisterei Uhlandstraße

Im Kernbereich Lehes, der „Altstadt der Seestadt" wurde Mitte 2014 auf vielfachen Wunsch eine Anlauf und Koordinierungsstelle eingerichtet. Diese hat es sich zum Ziel gesetzt, dem Imageverfall des Quartiers entgegen zu wirken und eine positive Entwicklung einzuleiten. MEHR

Quartiersmeisterei Alte Bürger

Der Straßenzug „Alte Bürger“ im Bremerhavener Ortsteil Mitte-Nord steht für Kultur und Unterhaltung, Wohnen und Arbeiten. Die umfangreichen Aktivitäten der Quartiersmeisterei „Alte Bürger“ haben bereits in der zurückliegenden Förderperiode viele positive Impulse gesetzt. Um die Verhältnisse im Quartier der „Alten Bürger“ dauerhaft zu stabilisieren und die lokale Ökonomie für die Zukunft zu konsolidieren wird das Projekt auch in der neuen Förderperiode weiter gehen. In der aktuellen europäischen Strukturfondsförderperiode 2014-2020 arbeitet die Quartiersmeisterei als sogenannte „Anlauf- bzw. Koordinierungsstelle“ weiter daran, den Stadtbezirk wieder zu einem beliebten, pulsierenden Ort mit einer betriebsamen kulturellen Szene, urbanem Leben und sozialem Zusammenhalt zu machen. MEHR

Neubau des Campus Ohlenhof

EFRE-Gelder fließen in neue Sporthalle

In Gröpelingen werden ein neues Schulgebäude inklusive Mensa, eine Sporthalle, ein Spielhaus und die Gestaltung des Außengeländes der Schule errichtet. Dabei wird der Hallenbau mit EFRE-Geldern finanziert. MEHR

Revitalisierung des Kistner-Geländes

Kistner Geländer vor der Revitalisierung

Das ca. 4,2 ha große Kistner-Gelände im Stadtteil Lehe liegt spätestens seit der Insolvenz des Baugeschäftes H. F. Kistner im Jahre 2005 brach. Es weist mit seiner zentralen, verkehrsgünsti-gen und landschaftlich reizvollen Lage direkt am Wasser ein exzellentes Entwicklungspotenzial auf. Nun wird das Gelände zwischen Hafenstraße und Geeste wiederbelebt. Mit einer Mischung aus Nahversorgung, Einzelhandel, Dienstleistungen, Wohnbebauung und Kultur soll ein neuer attraktiver Anlaufpunkt in Lehe entstehen. MEHR

Waller Sand

Karte des Umsetzungsortes

Am Wendebecken, dem nordwestlichen Ende der Überseestadt, können Bremerinnen und Bremer bald am Strand den Blick auf das Wasser genießen. Dort wo heute noch eine unattraktive Steinschüttung zu finden ist, wird ein neues Freizeit- und Erholungsgebiet für die Überseestadt und die angrenzenden Stadtteile Gröpelingen und Walle entstehen. MEHR

Rundweg In den Wischen

Öffnung der Grünflächen für den Bremer Westen
Planung in den Wischen

Im Rahmen des Vorhabens „Naherholungspark Bremer Westen – Rundweg In den Wischen“ sollen in den nächsten Jahren leerstehende Parzellen in Wald, Gehölzflächen, Streuobstwiesen und Gewässerbiotope umstrukturiert werden. Außerdem soll die Kleingartenfläche dem aktuellen Bedarf angepasst und konzentriert werden. Das Herzstück im nördlichen Teil des Planungsraumes soll ein neuer, fünf Kilometer langer Rundweg werden. MEHR

Neubau des Betriebshofes und der Umsteigeanlage Gröpelingen

Rund um das Depot Gröpelingen ist viel los: Fast 24.000 Fahrgäste steigen hier tagtäglich ein, aus und um. Um sie herum rollen die Autos über die Gröpelinger Heerstraße und die Stapelfeldtstraße auf dem Weg in die Stadt und aus der Stadt. Dazwischen fahren Radfahrer, gehen Fußgänger. Mit dem jetzt anstehenden Bauprojekt soll der Verkehrsraum für alle Beteiligten besser organisiert werden. Das Herzstück dieses Bauprojektes ist eine komplett neue Umsteigeanlage mit kurzen und einfachen Wegen zwischen Bussen und Bahnen und damit aus und in den Stadtteil. MEHR