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Zweiter Bauabschnitt setzt Erfolgsgeschichte des BioNord fort

Grundsteinlegung in Bremerhaven durch Ralf Nagel, Senator für Wirtschaft und Häfen

Foto Grundsteinlegung

Am Freitag, den 18. Januar 2008, wurde der Grundstein für den zweiten Bauabschnitt des Biotechnologiezentrums BioNord durch den Senator für Wirtschaft und Häfen, Ralf Nagel, gelegt.

Foto Teilnehmer

Die Idee des Biotechnologiezentrums als ein branchen- und themenbezogenes Gewerbezentrum für innovative Unternehmen aus den Bereichen Biotechnologie und Lebensmittelzulieferindustrie wurde gemeinsam von der Fischereihafen-Betriebs- und Entwicklungsgesellschaft mbH (FBEG, heute FBG), dem Technologie-Transfer-Zentrum (TTZ) an der Hochschule Bremerhaven und dem Wirtschaftsressort entwickelt und von der BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH spezifiziert und umgesetzt.

Foto Senator Nagel

Eröffnet wurde das BioNord im Mai 2003, im Oktober des gleichen Jahres wurde es auf einer internationalen Konferenz als eines von drei deutschen best-practice-Beispielen der Europäischen Union vorgestellt.

Die Stadt Bremerhaven bietet gute Voraussetzungen, Erkenntnisse aus der Meeresbiologie in Produkte oder Verfahren für die Lebensmittelindustrie umzusetzen: so hat hier das Alfred-Wegener Institut für Polar- und Meeresforschung seinen Sitz, und der Fischereihafen ist einer der größten Standorte der modernen Lebensmittelindustrie in Deutschland.

Foto Herr Schulz

In dem viergeschossigen Gebäude des neuen 2. Bauabschnitts entstehen auf rund 2400 Quadratmetern vermietbarer Nutzfläche zusätzliche Labor- und Büroräume, die dem rasanten Wachstum Rechnung tragen. Das neue Gebäude bietet den bisher zwölf Betrieben Erweiterungsmöglichkeiten und schafft zusätzlichen Platz für neue Firmen. Das rund 9,3 Millionen teure Gebäude schlägt in seiner Gestaltung eine Brücke zwischen Tradition und Zukunft des Fischereihafens. „Zukunftsfähige Wirtschaftspolitik setzt auf eine enge Kooperation mit der Wissenschaft. Die Erweiterung ist hierfür beispielhaft. Innerhalb kurzer Zeit hat sich die Blaue Biotechnologie zu einer Zukunftsbranche für Bremerhaven entwickelt“ so Senator Ralf Nagel. Senator Nagel verwies darauf, dass innerhalb von nur vier Jahren im Biotechnologiezentrum BioNord mehr als 100 Arbeitsplätze entstanden sind.

Foto Grundsteinlegung

Das Gebäude ist im Inneren des 2. Bauabschnitts so geplant, dass seine Raumaufteilung der weiteren Entwicklung der Nutzer möglichst angepasst werden kann. Das Äußere des Gebäudes greift die streng kubische Form des ersten Bauabschnittes auf und gestaltet außerdem das Haus auf der Hafenseite mit großer Transparenz, so dass das Geschehen in den Laboren für die Touristen im Fischereihafen sichtbar wird. Im Erdgeschoss wird die Phänomenta auf rund 150 m2 naturwissenschaftliche Phänomene den Touristen und Gästen des Schaufensters präsentieren.

Der 2. Bauabschnitt wird aus der Maßnahme 2.2 "Technologieorientierte Einrichtungen und Technologietransfer" des Ziel-2-Programms 2000 – 2006 gefördert.